"Probleme sind Probleme, weil sie aufrecht erhalten werden.

Sie werden einfach dadurch zusammengehalten, dass man sie als ´Probleme´ beschreibt."

 

Steve de Shazer

Mein Konzept

Wichtige Eckpfeiler meiner Haltung und somit Grundlagen meines Coachings sind der Konstruktivismus, die Systemtheorie und die Lösungsorientierung.

 

Das bedeutet für mein Coaching, dass ich unter anderem der festen Überzeugung bin, dass

  • Wirklichkeit immer sozial konstruiert ist. Wenn Wirklichkeit und somit auch Probleme konstruiert werden, können sie auch - z.B. im Coaching - re- oder de-konstruiert werden.
  • ich niemals Ihre Probleme wirklich verstehen werde und auch nicht damit in Kontakt komme, sondern lediglich mit Ihren Beschreibungen von diesen. Insofern sind für mich Ihre Wahrnehmungen, Beschreibungen und Empfindungen dazu Ausgangspunkt  und Leitlinie des Coachings.
  • Ihre "Probleme" und Ihr bisheriger Umgang mit ihnen für Sie persönlich "Sinn" macht und offensichtlich auch positive Seiten hat. Sonst hätten Sie sich schon längst anders verhalten. Darin liegt auch eine mögliche Erklärung dafür, warum Veränderung häufig schwer fällt.
  • es besonders hilfreich ist, sich auf mögliche Lösungen zu konzentireren und eine andauernde Beschäftigung mit dem "Problem" eher dazu verleitet, dort verhaftet zu bleiben.
  • Ihr Verhalten immer abhängig von dem System (der Umwelt) ist, in dem Sie sich befinden. Deshalb ist es wichtig, dies für eine Problemlösung zu berücksichtigen.
  • ein Lösungsweg immer damit zusammenhängt, etwas anderes zu tun (zu sehen, zu fühlen, zu denken) als bisher. Deshalb werde ich mit Ihnen im Coaching nach Unterschieden und Ausnahmen zu Ihrem bisherigen Tun suchen.
  • Organisationen soziale Systeme sind, die aus Kommunikation bestehen und sich selbst reproduzieren. Veränderung von Organisationen hat nach meinem Verständnis somit immer mit Veränderung von Kommunikation zu tun.
  • Sie alles mitbringen, um Ihr "Problem" zu lösen und ich Ihnen lediglich dabei helfe, eine gute Lösung zu finden und umzusetzen. Deshalb werden Sie von mir i.d.R. keine Ratschläge erhalten, sondern vielleicht werde ich Ihnen Vorschläge machen. Erfolgversprechender erscheint mir, Ihnen dabei zu helfen, Ihre eigenen Ressourcen und Kompetenzen bei der Problemlösung (wieder) zu entdecken.
  • nur Sie abschließend beurteilen können, was Sie in einem Coaching erreichen möchten und wann für Sie ein Coaching "gut genug" ist.

 

 

Methodisch bediene ich mich überwiegend aus dem lösungsfokussierten-systemischen Ansatz. Darüber hinaus integriere ich jedoch auch Methoden und Modelle aus anderen Ansätzen (z.B. Transaktionsanalyse, Gruppendynamik, Kommunikationstheorie etc.), jedoch immer vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Grundhaltung.

 

Als methodische Leitprinzipien sind mir dabei wichtig:

  • freundlich und liebevoll,
  • respektieren und wertschätzen,
  • stützen und begleiten,
  • (liebevoll) irritieren und provozieren,
  • Aufmerksamkeit schärfen, Selbstreflexion fördern,
  • lösungsorientiert,
  • de- und rekonstruieren und
  • Witz, Ironie und "mit Augenzwinkern".

 

Bezogen auf Sie als Coachee gehe ich in meiner Haltung Ihnen gegenüber immer davon aus, dass Sie einen "guten Grund" für Ihr Tun und Ihr Interesse an einem Coaching haben und grundsätzlich kooperativ und an Veränderung interessiert sind. Und selbstverständlich sind alle Inhalte jedes Coachings vertraulich, auch in einem etwaigen Vorgespräch.